Gestern Nachmittag habe ich meine Trainingsvorbereitung für den Bieler 100km-Lauf abgeschlossen. Es waren nochmals gut 30km in etwa 3 Stunden. Insgesamt bin ich in den letzten 12 Monaten gut 1800km gelaufen. - Zu was für einem Resultat wird das in Biel reichen?
Diese Woche sind noch ein paar organisatorisch und logistische Dinge zu klären, bevor es dann Freitag Nacht losgeht. Das Wetter sieht endlich besser aus und ich freue mich auf die lange Nacht von Biel. Ich will mich diese Woche gut erholen und genügend schlafen, damit ich dann ausgeruht und gesund am Start stehen kann.
Das Wichtigste für mich ist, dass es eine gute Erfahrung gibt und ich vor allem auch neue Erfahrungen sammeln kann. Das längste Rennen war bis jetzt der 50km Ultra Marathon Bielersee. Dort hat soweit mit Ausrüstung und Ernährung alles funktioniert. Wie das aber für weitere 50km passt, wird sich herausstellen. Mental versuche ich die 100km in 10x10km aufzuteilen. Ich will versuchen, jedes 10km Stück in ungefähr 60 Minuten zu laufen. Im Flachen habe ich das 5x hintereinander wiederholen können. Ob und wie viele Male mir dies auf der coupierten 100km Strecke gelingt, wird sich zeigen.
Wie geht es nach dem 100km Lauf weiter? - Das wird sich zeigen. Ich bin fest entschlossen, regelmässig weiter zu trainieren. Falls ich die 100km gut über die Runden bringe, will ich mich als Single-Läufer für "The Wayve" anmelden. Überhaupt reizen mich vor allem die Trail-Läufe mit einigen Höhenmetern. Ich denke aber mit Rücksicht auf Familie und Geschäft, darf ich es nicht übertreiben. Für Ultras habe ich ja auch altersmässig keinen Stress und kann mir ruhig Zeit lassen.
Wie gesagt: Nächste Woche kann ich mehr sagen, wie es mit meiner "Lauf-Karriere" weiter geht.
Montag, 3. Juni 2013
Sonntag, 12. Mai 2013
50km Ultramarathon Bielersee
Irgendwie zufällig bin ich im Internet über die Ausschreibung für den Ultramarathon Bielersee (U.B.S.) gestolpert. Der ideale Formtest und eine Hauptprobe für den 100km-Lauf in 4 Wochen. Also habe ich mich sofort angemeldet.
Anfangs Woche habe ich mir ein neues Paar Laufschuhe (Asics GT-2000) gekauft. Nach längerem abwägen, habe ich mich entschieden, die 50km mit diesen Schuhen zu versuchen, obwohl ich erst drei kurze Läufe damit absolviert hatte.
Auf der Hinfahrt und vor dem Start war ich etwas nervös. Das Wetter war ziemlich optimal zum Laufen. Ungefähr 50 Teilnehmer machten sich dann auf die Strecke.
Anfangs Woche habe ich mir ein neues Paar Laufschuhe (Asics GT-2000) gekauft. Nach längerem abwägen, habe ich mich entschieden, die 50km mit diesen Schuhen zu versuchen, obwohl ich erst drei kurze Läufe damit absolviert hatte.
Auf der Hinfahrt und vor dem Start war ich etwas nervös. Das Wetter war ziemlich optimal zum Laufen. Ungefähr 50 Teilnehmer machten sich dann auf die Strecke.
Am Start
Ich liess mich diesmal nicht von der Starteuphorie anstecken und ging es sehr gemütlich an. Dass mich andere Läufer überholten, nahm ich als positives Zeichen. Meine Pulswerte waren sehr hoch, dies lag aber daran, dass der Pulsgurt nicht ausreichend befeuchtet war. Dieses Problem hatte ich wahrscheinlich schon beim Zürich-Marathon. Nach etwas 10 Minuten stimmte dann der Puls mit meiner Pace überein und ich hatte einen guten Rhythmus gefunden.
Die ersten 10km lief ich in 59 Minuten, also genau auf dem Schnitt zum geplanten 5h-Finish. Zu diesem Zeitpunkt genehmigte ich mir das erste von drei Brötchen. Zudem habe ich regelmässig getrunken, also alles in Butter.
Nach 19km ging es auf die 10km Hin-und Rückstrecke auf der St.Petersinsel. Schon kurz nachdem ich diese Strecke in Angriff genommen hatte, kam mir der Führende entgegen. Ich liess mich von den entgegenkommenden Läufern nicht stressen und lief einfach weiter mein Tempo. Vom Verpflegungsposten Kloster bis zum Verpflegungsposten laufe ich mit einem anderen Läufer. Die Pace stimmt gut für mich und so zusammen geht es einfacher. Nach der Verpflegung ziehe ich ihm davon, er holt mich dann aber ein und lässt mich stehen. Bis zum Ziel habe ich ihn aber immer in Sichtweite.
Über den Zihlkanal
Nach dem Wechsel der Seeseite sind es noch knapp 20km. Hier ist es nun sehr einsam und ich kann nur zwei Läufer überholen und werde selber nie überholt. Grundsätzlich läuft es mir tiptop, allerdings habe ich das Gefühl. dass ich mich gegen Ende immer mehr verspanne. Ich muss versuchen, in Zukunft noch runder und lockerer zu laufen. Mit den neuen Schuhen läuft es gut. Das Tapen der Zehen hat sich bewährt und ich habe in diesem Bereich im Gegensatz zum Zürich Marathon keine Blasen mehr.
Die lezten Kilometer sind natürlich die härtesten. Ich weiss, dass ich es schaffe, es will aber einfach nicht enden. Ich überlege mir auch, dass ich am 100er nun die selbe Runde nochmals machen muss. Ich denke aber, man stellt sich natürlich von Beginn her auf die entsprechende Distanz ein.
Die letzten 10 km sind mit 58 Minuten wieder etwas langsamer, aber immer noch unter 60 Minuten. Alles in allem bin ich sehr gleichmässig und ohne Einbruch gelaufen. Auch die Pulswerte sind nur ganz kurz über 170 gestiegen, der Rest war zwischen 155 und 165.
Das Ziel, 50km unter 5 Stunden habe ich gut erreicht. Es geht mir viel besser als nach dem Zürich Marathon und die Nachwehen sind ebenfalls deutlich kleiner. Insgesamt eine gelungene Hauptprobe für Biel!
Montag, 8. April 2013
Zürich-Marathon 2013
Als ich um 5:15 Uhr aufstand, habe ich meine Idee eines "Trainingslaufs" anlässlich des Zürich-Marathons nochmals kritisch überdenkt. Bald war ich aber bereit und um 6:00 Uhr fuhr der Zug. Das Kleiderdepot habe ich dann auch ohne Probleme und rechtzeitig errreicht. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, war es mir aber gar nicht nach Kleider deponieren. Schlussendlich habe ich mich aber überwunden, den Kleidersack abgegeben und bin dann zum Start marschiert. Unterwegs noch kurz Pinkelpause, die Hoffnung, dass dies bis ins Ziel reicht, erfüllte sich später nicht.
Nach dem Start machte mir das Gedränge keinen Spass. Ich musste mich zuerst daran gewöhnen, mitten im Getümmel zu laufen. Dann ging es aber besser und ich liess meinem Drang freien Lauf, mich langsam "nach vorne zu fressen". Der Puls war aber schon bald bei 170, obwohl ich noch ziemlich locker lief. "Wettkampf-Fieber". Die ersten 10 km habe ich in der Region des 3:45h-Pacemaker gelaufen. Dann habe ich diesen "irrtümlich" und ohne es zu merken überholt. Disziplinert habe ich alle 10 Minuten, 3 Schlucke Kohlenhydrate-Getränk getrunken. Nach einer Stunde habe ich mir zudem einen Energieriegel genehmigt. Soweit alles gut.
Ungefähr bei km 18, hat mich eine Läuferin gefragt, ob sie bei mir "anhängen" dürfe und ob ich das Tempo durchhalte. Anhängen okay, Tempo durchhalten??? - Ihr Ziel war wie meines, unter 4h beim ersten Marathon. So sind wir den Halbmarathon in 1:48:26 gelaufen. Ich habe mir gedacht, viel zu schnell. Bald musste ich meine Mitläuferin ziehen lassen, weil ich doch das Gefühl hatte, es nun etwas zu übertreiben. Bei der Wende in Meilen (km 25) begann dann langsam das Leiden. Ich setzte mir das Ziel, keine Gehpause einzulegen und bis ins Ziel durchzulaufen. Dies eine Lehre aus "The Wayve". (Natürlich ist es einfacher zu rennen, wenn einem überall Zuschauer beobachten, als in den einsamen Wäldern um Thalwil an einem September-Abend.) Ungefähr bei km 30 habe ich mir dann eine kurze Toi-Toi-Pissoir-Pinkel-Pause genehmigt. Brachte etwas Erleichterung auf der Blase, insgesamt wurde das Leiden aber nun stetig stärker.
Bald danach wurde ich vom 3:45-Pacemaker eingeholt. Ich konnte mich in diese Gruppe integrieren und bei den Verpflegungen sogar etwas vorneweg laufen. Das klappte bis so km 38, dann wurde das Tempo verschärft und ich entschloss mich mit Rücksicht auf meinen 180er-Puls, meinen eigenen Rhythmus zu suchen. Mental ging es mir zu diesem Zeitpunkt nicht so toll und ich hinterfragte meine 100km-Biel-Idee. Es gelang mir aber, die Situation einigermassen objektiv zu betrachten: Ich hatte keine Sorgen, den Lauf nicht beenden zu können, zudem würde ich auch die Zielzeit von unter 4h locker erreichen. Die Energie war aber trotzdem ziemlich am Ende. Essen mochte ich schon lange nichts mehr und das Trinken war nun mehr nach Lust, denn nach Rhythmus. Mit Mühe konnte ich meinen km-Schnitt bei ungefähr 6 Min/km halten. Die letzten 2km waren dann einfach noch Abnützungskampf. Mit einem gequälten Lächeln lief ich dann nach 3:48:07h durchs Ziel.
Ich schnappte mir eine Flasche Mineral, eine Flasche Rivella, die Medaille und das T-Shirt. Dann suchte ich mir einen Platz zum sitzen um mich neu zu organisieren. Ich musste sehr sorgfältig sein, da ich sich nun Krämpfe ankündigten. Das Rivella war wunderbar und bald holte ich meinen Kleidersack und machte mich auf den Weg zum Bahnhof Enge, wo Silvia mit den Jungs wartete.
Fazit:
Ich kann einen Marathon unter 4h laufen. Das ist allerdings recht hart, macht aber Spass und gute Laune. Es gibt schlechtere Möglichkeiten, einen Sonntag zu verbringen.
Lessons learnt im Hinblick auf Biel:
-Die Verpflegung muss augewogener sein. Insbesondere darf ich nicht nur flüssige Nahrung zu mir nehmen, da sonst die Gefahr von Durchfall besteht. Dies ist beim Marathon kein Problem, weil es erst nachher auftritt. Beim 100km könnte es aber eines sein.
-Ich werde nicht 100km durchlaufen können. Ich muss einen Rhythmus finden, welcher mir mit Gehpausen Zeit für Erholung und Verpflegung gibt. Die Gehpause denke ich müsst 5 oder 10 Minuten sein. Der Laufteil 30 bis 50 Minuten. Das muss ich austesten.
-Der Laufrucksack hat ziemlich gescheppert, da das Handy und ein Sackmesser im selben Fach frei herumflogen. Das nervt und ist unnötig.
-Die Füsse blieben grösstenteils heil. Allerdings hatte ich 5 Blasen bei den Zehen. Eventuell sind die Socken zu eng. Ich will es mit grösseren/anderen Socken versuchen und die Zehen auch mal einzeln abtapen.
-Ich habe mich am Start durch die anderen mitreissen lassen und bin etwas schnell ins Rennen. Wichtig ist die Einstellung dass man das Rennen nur für sich läuft und niemandem etwas beweisen muss.
Nach dem Start machte mir das Gedränge keinen Spass. Ich musste mich zuerst daran gewöhnen, mitten im Getümmel zu laufen. Dann ging es aber besser und ich liess meinem Drang freien Lauf, mich langsam "nach vorne zu fressen". Der Puls war aber schon bald bei 170, obwohl ich noch ziemlich locker lief. "Wettkampf-Fieber". Die ersten 10 km habe ich in der Region des 3:45h-Pacemaker gelaufen. Dann habe ich diesen "irrtümlich" und ohne es zu merken überholt. Disziplinert habe ich alle 10 Minuten, 3 Schlucke Kohlenhydrate-Getränk getrunken. Nach einer Stunde habe ich mir zudem einen Energieriegel genehmigt. Soweit alles gut.
Ungefähr bei km 18, hat mich eine Läuferin gefragt, ob sie bei mir "anhängen" dürfe und ob ich das Tempo durchhalte. Anhängen okay, Tempo durchhalten??? - Ihr Ziel war wie meines, unter 4h beim ersten Marathon. So sind wir den Halbmarathon in 1:48:26 gelaufen. Ich habe mir gedacht, viel zu schnell. Bald musste ich meine Mitläuferin ziehen lassen, weil ich doch das Gefühl hatte, es nun etwas zu übertreiben. Bei der Wende in Meilen (km 25) begann dann langsam das Leiden. Ich setzte mir das Ziel, keine Gehpause einzulegen und bis ins Ziel durchzulaufen. Dies eine Lehre aus "The Wayve". (Natürlich ist es einfacher zu rennen, wenn einem überall Zuschauer beobachten, als in den einsamen Wäldern um Thalwil an einem September-Abend.) Ungefähr bei km 30 habe ich mir dann eine kurze Toi-Toi-Pissoir-Pinkel-Pause genehmigt. Brachte etwas Erleichterung auf der Blase, insgesamt wurde das Leiden aber nun stetig stärker.
Bald danach wurde ich vom 3:45-Pacemaker eingeholt. Ich konnte mich in diese Gruppe integrieren und bei den Verpflegungen sogar etwas vorneweg laufen. Das klappte bis so km 38, dann wurde das Tempo verschärft und ich entschloss mich mit Rücksicht auf meinen 180er-Puls, meinen eigenen Rhythmus zu suchen. Mental ging es mir zu diesem Zeitpunkt nicht so toll und ich hinterfragte meine 100km-Biel-Idee. Es gelang mir aber, die Situation einigermassen objektiv zu betrachten: Ich hatte keine Sorgen, den Lauf nicht beenden zu können, zudem würde ich auch die Zielzeit von unter 4h locker erreichen. Die Energie war aber trotzdem ziemlich am Ende. Essen mochte ich schon lange nichts mehr und das Trinken war nun mehr nach Lust, denn nach Rhythmus. Mit Mühe konnte ich meinen km-Schnitt bei ungefähr 6 Min/km halten. Die letzten 2km waren dann einfach noch Abnützungskampf. Mit einem gequälten Lächeln lief ich dann nach 3:48:07h durchs Ziel.
Ich schnappte mir eine Flasche Mineral, eine Flasche Rivella, die Medaille und das T-Shirt. Dann suchte ich mir einen Platz zum sitzen um mich neu zu organisieren. Ich musste sehr sorgfältig sein, da ich sich nun Krämpfe ankündigten. Das Rivella war wunderbar und bald holte ich meinen Kleidersack und machte mich auf den Weg zum Bahnhof Enge, wo Silvia mit den Jungs wartete.
Fazit:
Ich kann einen Marathon unter 4h laufen. Das ist allerdings recht hart, macht aber Spass und gute Laune. Es gibt schlechtere Möglichkeiten, einen Sonntag zu verbringen.
Lessons learnt im Hinblick auf Biel:
-Die Verpflegung muss augewogener sein. Insbesondere darf ich nicht nur flüssige Nahrung zu mir nehmen, da sonst die Gefahr von Durchfall besteht. Dies ist beim Marathon kein Problem, weil es erst nachher auftritt. Beim 100km könnte es aber eines sein.
-Ich werde nicht 100km durchlaufen können. Ich muss einen Rhythmus finden, welcher mir mit Gehpausen Zeit für Erholung und Verpflegung gibt. Die Gehpause denke ich müsst 5 oder 10 Minuten sein. Der Laufteil 30 bis 50 Minuten. Das muss ich austesten.
-Der Laufrucksack hat ziemlich gescheppert, da das Handy und ein Sackmesser im selben Fach frei herumflogen. Das nervt und ist unnötig.
-Die Füsse blieben grösstenteils heil. Allerdings hatte ich 5 Blasen bei den Zehen. Eventuell sind die Socken zu eng. Ich will es mit grösseren/anderen Socken versuchen und die Zehen auch mal einzeln abtapen.
-Ich habe mich am Start durch die anderen mitreissen lassen und bin etwas schnell ins Rennen. Wichtig ist die Einstellung dass man das Rennen nur für sich läuft und niemandem etwas beweisen muss.
Dienstag, 2. April 2013
Langsam gilt es ernst
Die Temperaturen sind noch immer kühl und der Frühling lässt auf sich warten. Da der Zürich-Marathon aber nächsten Sonntag ansteht, gab es nun keine Ausreden mehr, um sich vor dem Training zu drücken. Über die Ostertage war ich also jeden Tag unterwegs. Was mir etwas fehlen, sind die langen Läufe. Weiter als einen Halbmarathon bin ich dieses Jahr noch nie gelaufen.
Für den Zürich-Marathon habe ich mir eine Zeit von 4 Stunden als Ziel gesetzt. Ich denke das ist realistisch. Viel wichtiger als die Zeit, ist mir aber das ganze drumherum. Wie komme ich in der Masse zurecht? Wie finde ich meinen Rhythmus? Wie klappt es mit der Verpflegung über die 4 Stunden.
Mit der Umstellung auf Sommerzeit ist es nun wieder einladender, am Abend zu trainieren. Zudem habe ich nun im Geschäft eine Dusche zur Verfügung und könnte deshalb einfacher während der Arbeitszeit ein Training einschieben.
Der Traum ist immer noch, Biel unter 10 Sunden zu finishen. Ob das dieses Jahr möglich ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Jedenfalls bin ich motiviert und habe viel Spass an der Bewegung!
Für den Zürich-Marathon habe ich mir eine Zeit von 4 Stunden als Ziel gesetzt. Ich denke das ist realistisch. Viel wichtiger als die Zeit, ist mir aber das ganze drumherum. Wie komme ich in der Masse zurecht? Wie finde ich meinen Rhythmus? Wie klappt es mit der Verpflegung über die 4 Stunden.
Mit der Umstellung auf Sommerzeit ist es nun wieder einladender, am Abend zu trainieren. Zudem habe ich nun im Geschäft eine Dusche zur Verfügung und könnte deshalb einfacher während der Arbeitszeit ein Training einschieben.
Der Traum ist immer noch, Biel unter 10 Sunden zu finishen. Ob das dieses Jahr möglich ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Jedenfalls bin ich motiviert und habe viel Spass an der Bewegung!
Sonntag, 17. Februar 2013
Zaghafte Saisoneröffnung
Der Winter mit Schnee, Eis und Minustemperaturen hält sich hartnäckig. Morgens und Abends ist es mir zu kalt und zu glitschig zum trainieren. Am Wochenende habe ich jetzt immerhin zwei Mal einen Lauf gemacht. Ich merke aber, dass meine Form gelitten hat. Die Pace kann ich einigermassen halten, der Puls ist dabei aber ziemlich hoch. Nach dem Lauf letzen Sonntag hatte ich Muskelkater. Und auch nach dem heutigen Lauf spüre ich meine Beine ziemlich.
Der Zürich-Marathon ist bereits in 7 Wochen. Ich bin gespannt, wie fit ich bis dahin sein werde. Danach sind es nochmals 2 Monate bis Biel. Die gschäftliche Situation sieht so aus, dass ich erst in diesen beiden Monaten Zeit für intensiveres Training haben werde. An einen 100 Meilen Lauf denke ich momentan überhaupt nicht mehr und der 100km-Lauf flösst mir ziemlichen Respekt ein.
Nach Biel will ich entscheiden, wie es mit meiner Laufkarriere weitergeht. Falls es sehr gut läuft, möchte ich "The Waye 2013" als Single-Teilnehmer laufen. Falls es mittelmässig läuft, wäre die "Half Wayve" eine Option. Falls es schlecht läuft, sehen wir weiter.
Wenn ich am Laufen bin, macht es mir Spass. Momentan habe ich aber Mühe, mich zum Training zu überwinden.
Der Zürich-Marathon ist bereits in 7 Wochen. Ich bin gespannt, wie fit ich bis dahin sein werde. Danach sind es nochmals 2 Monate bis Biel. Die gschäftliche Situation sieht so aus, dass ich erst in diesen beiden Monaten Zeit für intensiveres Training haben werde. An einen 100 Meilen Lauf denke ich momentan überhaupt nicht mehr und der 100km-Lauf flösst mir ziemlichen Respekt ein.
Nach Biel will ich entscheiden, wie es mit meiner Laufkarriere weitergeht. Falls es sehr gut läuft, möchte ich "The Waye 2013" als Single-Teilnehmer laufen. Falls es mittelmässig läuft, wäre die "Half Wayve" eine Option. Falls es schlecht läuft, sehen wir weiter.
Wenn ich am Laufen bin, macht es mir Spass. Momentan habe ich aber Mühe, mich zum Training zu überwinden.
Montag, 24. Dezember 2012
Weihnachtsgeschenk
Vor 2 Wochen habe ich mir als Weihnachtsgeschenk ein Paar Salomon Speedcross 3-Trailschuhe gekauft. Weil sie mir so gut gefallen haben, habe ich sie im Sportgeschäft gar nicht mehr ausgezogen und fortan für im Alltag getragen.
Nun war es aber soweit, die Schuhe mussten sich erstmals als Laufschuhe beweisen. Nach dem Durchzug einer Warmfront mit heftigen Niederschlägen, war es im Wald sehr nass und dreckig. Genau für das hatte ich die Schuhe gekauft. In der morgendlichen Dunkelheit habe ich mich auf den Weg gemacht. Nach 1h55 und 18km, war ich erledigt, die Schuhe wären ohne Probleme noch weiter gekommen. Die Füsse blieben trocken und warm. Für den Alltag sind die Salomon's nun wohl nicht mehr zu gebrauchen. :-)
Das Laufen macht mir trotz Winterwetter viel Spass und ich will den Trainingsumfang nun langsam wieder erhöhen.
Sonntag, 18. November 2012
Herbstläufe 2
Diese Woche habe ich wieder etwas intensiver trainiert. Heute habe ich als Abschluss 25km in 2h30 gemacht. Insgesamt 59km in dieser Woche. Ich habe mich für den Zürich-Marathon anfangs April angemeldet. Das soll das lange Vorbereitungsrennen vor dem 100km in Biel werden.
Ich geniesse die Trainings momentan sehr. Ich gehe es nicht allzu intensiv an und habe auch keinen Druck, weil kein Rennen ansteht. Ich schaue, dass ich genügend warm angezogen bin. Als Weihnachtsgeschenk will ich mir ein Paar Gore-Tex-Trailschuhe kaufen, damit die Füsse trocken bleiben, auch wenn es nass ist.
Vor einem Jahr habe ich mich erst damit beschäftigt, ein Fitness-Abo zu kaufen. Jetzt laufe ich regelmässig und meine Zeiten verbessern sich von Monat zu Monat etwas. Das Fitness-Abo werde ich nicht erneuern. Dafür will ich 3-4 mal pro Woche laufen und dies auch im Winter.
Ich geniesse die Trainings momentan sehr. Ich gehe es nicht allzu intensiv an und habe auch keinen Druck, weil kein Rennen ansteht. Ich schaue, dass ich genügend warm angezogen bin. Als Weihnachtsgeschenk will ich mir ein Paar Gore-Tex-Trailschuhe kaufen, damit die Füsse trocken bleiben, auch wenn es nass ist.
Vor einem Jahr habe ich mich erst damit beschäftigt, ein Fitness-Abo zu kaufen. Jetzt laufe ich regelmässig und meine Zeiten verbessern sich von Monat zu Monat etwas. Das Fitness-Abo werde ich nicht erneuern. Dafür will ich 3-4 mal pro Woche laufen und dies auch im Winter.
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